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Eisel sorgt für bestes ÖRV Ergebnis bei Paris - Roubaix! 10.04.06
(sport.orf.at) Bernhard Eisel hat am Sonntag bei der 104. Auflage des Traditionsrennen Paris - Roubaix den sensationellen fünften Platz belegt. Den Sieg nach mühsamen 259 Kilometern und insgesamt 27 Kopfsteinpflaster-Passagen holte sich der Schweizer Fabian Cancallara vor dem Belgier Tom Boonen und dem Italiener Alessandro Ballan.

Eisel war ursprünglich als Achter durchs Ziel gefahren. Die ursprünglich auf Platz zwei, drei und vier gereihten Leif Hoste (BEL), Wladimir Gusew (RUS) und Peter van Petegem (BEL) wurden wegen unerlaubten Querens eines geschlossenen Bahnschrankes qualifiziert. Boonen verpasste damit das neuerliche Double Flandern/Roubaix, das er im Vorjahr geschafft hatte. Cancallara sorgte für den zweiten Schweizer Sieg nach 1923.

Beste ÖRV-Platzierung
Eisel schaffte hingegen eindrucksvoll sein Ziel, seinen 22. Platz aus dem Jahr 2003 zu unterbieten, und erreichte damit die beste Platzierung eines Österreichers bei diesem Rennen. Nach rund 75 Kilometern bei der "Hölle des Nordens" setzte sich eine 17-köpfige Spitzengruppe ab, unter der sich auch Eisel befand. Der Vorjahreszweite George Hincapie (USA) stürzte 46 Kilometer vor dem Ziel in ein Feld, als sein Lenkerrohr brach. Er musste aufgeben. Zahlreiche Attacken prägten das Rennen, immer mehr Fahrer fielen aus der Spitzengruppe heraus. Der Steirer fuhr bis 18 Kilometer vor dem Ziel in der achtköpfigen Spitzengruppe, die schließlich auseinander brach.

Zug stoppt Boonen
Denn da lancierten Cancellara und Gusew einen Ausreißversuch, vom Rest der Spitzengruppe kam niemand mit.

Zehn Kilometer vor dem Ziel zog Boonen das Tempo noch einmal an und versucht, zur Spitze aufzuschließen. Doch der Weltmeister hat Pech: Er musste einem Zug den Vorrang lassen und verlor beim Bahnübergang rund 30 Sekunden auf Cancellara und musste den Schweizer ziehen lassen.

Gusew hielt sich noch einige Kilometer an seinem Hinterrad, dann kurbelte der Zeitfahr-WM-Dritte alleine an der Spitze. "Ich habe gemerkt, dass Boonen heute nicht in bester Verfassung war und habe attackiert", erklärte Cancellara, der vor zwei Jahren Vierter gewesen war. "Ich bin überglücklich. Das war ein Sieg des Kampfes. Es war ein tolles Gefühl, alleine ins Stadion einzufahren."

"Ständig am Limit"
Eisels Kommentar nach dem Rennen drückte die unglaublichen Strapazen bei Paris-Roubaix aus, denen sich viele Spitzen-Profis in ihrer Karriere niemals aussetzen. "Die letzten 70 Kilometer waren unglaublich hart. Ich bin ständig am Limit gefahren, da habe ich zehn Jahre meines Lebens verloren", erklärte Eisel, der nach Gent-Wevelgem neuerlich in der ProTour punktete. Der Voitsberger macht nun eine Woche Pause, ehe er die Vorbereitung auf die Tour de France beginnt.


"Pave"-Passage renoviert
Nach einjähriger Pause wurde auch wieder der berühmt-berüchtigte Wald von Arenberg durchfahren. Die 2,4 Kilometer lange "Pave"-Passage wurde renoviert und das Kopfsteinpflaster geschliffen. Im Vorjahr wurde der Steckenteil aus Sicherheitsgründen aus dem Kurs gestrichen, nachdem sich dort immer wieder schwere Stürze ereignet hatten.

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Gewinner

Verlosung Jedermann-Charity-Radfahrt und WM-Besucherzentren:

Gewinner Corratec Fahrrad:

Der Losbesitzer mit der Nr. 876 hat bei unserem Gewinnspiel im Rahmen der Rad WM sein Preis, das Corratec Rad, noch nicht eingelöst.

Weitere Preise die noch nicht eingelöst wurden:

 3.358 und 3.345 jeweils 2 Fahrradreifen von Vredestein

Diese offenen drei Preise können bis zum 31. Oktober 2006 bei uns eingelöst werden. Gewinner können sich per Mail unter office@powermoderator.com Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können  melden.

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