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Österreicher auf dem Horn stark 05.07.06
Der Steirer Christian Pfannberger vom Team Elk Haus hat am Mittwoch auf der dritten Etappe der Österreich-Radrundfahrt triumphiert. Der frisch gebackene Berg-Staatsmeister erklomm das Kitzbüheler Horn nach 4:56:42 Stunden. In der Gesamtwertung führt Pfannberger damit nach drei Etappen 56 Sekunden vor Danielson. Die österreichischen Starter präsentierten sich in starker Form. Hinter dem US-Amerikaner Tom Danielson belegte Gerhard Trampusch Platz drei, Thomas Rohregger wurde Vierter.

Kohl Achter
Mit 2:22 Minuten Rückstand kam T-Mobile-Profi Bernhard Kohl als Achter ins Ziel, ein paar Sekunden dahinter folgte der zweifache Ö-Tour-Sieger Gerrit Glomser.

"Extrem schwierig"
Pfannberger hatte sich schon in der vergangenen Woche mit seinem Sieg bei der österreichischen Bergmeisterschaft zurückgemeldet und am selben Tag noch das Horn besichtigt. "Der letzte Kilometer ist so extrem schwierig, dass man noch viel herausholen kann", erklärte der 26-Jährige, der Danielson rund 1.500 m vor dem Ziel stehen gelassen hatte. "Es waren zwei extrem harte Jahre für mich, aber die lange Zeit ohne Rennen hat mich bissig gemacht", versicherte Pfannberger, der seine Sperre unter anderem vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne angefochten hatte.

"Sieg schwer verdient"
"Dieser Sieg ist schwer verdient, denn ich habe wie ein Esel trainiert. Ich habe es mir selbst bewiesen, dass ich es kann. Das ist das beste Gefühl." Österreichs Elite präsentierte sich auf dem Schlussanstieg zum 1.670 Meter hoch gelegenen Alpenhaus gut in Form. Mit den Tirolern Gerhard Trampusch und Thomas Rohregger fuhren zwei Lokalmatadore auf die Plätze drei und vier. Der österreichische Meister und Mitfavorit Kohl verlor als Achter 2:22, der gesundheitlich angeschlagene Gerrit Glomser, Rundfahrt-Sieger von 2002 und 2003, unmittelbar dahinter 2:38 Minuten.

Kohl leicht enttäuscht
"Natürlich bin ich ein bisschen enttäuscht, dass die Form nicht ganz optimal war", erklärte Kohl, der im Juni mit Platz drei bei der Dauphine Libere international aufgezeigt hatte. "Ich habe aber eine super Saison gehabt, mit der man zufrieden sein muss." Der Niederösterreicher glaubt zwar noch an einen Platz in den Top Fünf des Gesamtklassements, "im Kampf um den Sieg wird Pfannberger aber kaum zu schlagen sein".

Pfannberger zurückhaltend
Als Gesamtsieger will sich der Steirer aber noch nicht feiern lassen, zumal sein gesamtes Team von einem Magen-Darm-Virus geschwächt ist und mehrmals "austreten" musste. "Alle Fahrer sind davon betroffen, die kommenden Tage werden daher extrem schwierig", erklärte Pfannberger. Dabei dürften die Donnerstag-Etappe von Kitzbühel über den Großglockner nach Lienz und ein 31 Kilometer langes Einzelzeitfahren am Samstag in Podersdorf die Entscheidung bringen.

Danielson will noch angreifen
"Dort will ich noch einmal angreifen", meinte Danielson. Der 28-Jährige vom Team Discovery Channel hatte solo geführt, ehe ihm Pfannberger noch 52 Sekunden abnahm. "Ich hätte schon heute gewinnen wollen, aber drei Kilometer vor dem Ziel habe ich Krämpfe bekommen", sagte der US-Amerikaner. Die Hitze hatte den Profis auf der bis zu 20 Prozent steilen Auffahrt schwer zu schaffen gemacht.

Zwei Fahrer waren nach 188 der insgesamt 196 Kilometer mit Vorsprung auf das Feld am Fuß des Horns angekommen. Die 30 Sekunden waren für den Salzburger Hans-Peter Obwaller, der 2002 in Kitzbühel triumphiert hatte, und den Belgier Maarten Wynants aber deutlich zu wenig. Beide waren aus einer 15-köpfigen Spitzengruppe ausgerissen, die sich nach etwas mehr als 80 Rennkilometern zusammengeschlossen hatte.

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