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Historischer Erfolg bei Tour! 18.07.05
Einen historischen Sieg konnte der Tiroler Georg Totschnig vergangenem Samstag bei der 14.Etappe der Tour de France feiern. Auf der 220 km langen Strecke von Adge nach Ax-3-Domaine, gewann der 34-jährige in beeindruckender Manier 56 Sekunden vor Lance Armstong und schrieb damit österreichische Radsportgeschichte.

Bereits nach sieben Kilometern begann die Flucht Totschnigs, der das beste Rennen seiner bisherigen Karriere fuhr. Beim Anstieg auf den Port de Pailhères ließ Totschnig auch Armstrong, Ullrich und Gefährten hinter sich und fuhr einen Vorsprung von rund vier Minuten auf die Verfolger heraus. Der Vorsprung reichte letztendlich aus und Totschnigg fuhr den ersten Etappensieg eines Österreichers bei der Tour de France seit 74 Jahren (nach Max Bulla) ein.

Eisel nach Georgs Triumph: Bin für Feiertag am 16. Juli!
Eine ganze Nation freut sich mit dem zu Tränen gerührten Tiroler. Noch Tage nach dem Rennen ist der Sensationserfolg von Totschnig Gesprächsthema Nummer eins in Österreich. "Ich bin für einen nationalen Feiertag am 16. Juli, für einen Tag des Sports", zeigte sich auch Bernhard Eisel beeindruckt von der Leistung seines Landsmannes.

"Ich befand mich mit dem Grupetto gerade am Fuße des letzten Anstieges, als Paco und ich die Nachricht von Georgs Triumph hörten. Es war unbeschreiblich. Kein anderer Fahrer hat sich diesen Erfolg mehr verdient", sagte der Steirer, dessen Knie wieder mehr Probleme macht. In der Hitze mit bis zu 35 Grad Celsius sind die Wunden nach seinem Sturz von vorgestern wieder aufgebrochen. "Die enorme Hitze hat mir nicht gut getan. Die Wunden sind richtig entzunden. Ich bin schon gespannt, wie es morgen läuft. Es wird ein Kampf ums Überleben, ob ich die Karenzzeit schaffe. Alles hängt davon ab, wie die Spitzenfahrer über die ersten beiden Berge fahren. Werden die Sprinter dort abgehängt, sehen wir Paris wahrscheinlich nicht. Die Etappe wird sehr hart. Hinzu kommt, dass heute einige Fahrer aufgehört haben. Das Grupetto wird morgen also auch kleiner aussehen."

Stimmen zum Etappensieg von Georg Totschnig

Georg Totschnig, Tour-Etappensieger
"Das ist der größte sportliche Erfolg meines Lebens. Ich hätte nicht geglaubt, dass ich das schaffe. Meine Familie, meine Frau, meine zwei Kinder haben zu mir gehalten, so konnte ich das schaffen. Ich hatte nach einer Woche keinen Biss mehr, wollte nach Hause fahren. Dass es heute klappt, kann ich immer noch nicht fassen. Ich bin nur voll gefahren, von der Hitze habe ich nichts gemerkt. Ich habe nur noch gehofft, dass keiner vorbeikommt. Bis zur Ziellinie konnte ich es nicht fassen, ich konnte nicht einmal mehr das Trikot zumachen, ich hoffe, mein Sponsor verzeiht es mir."

Wolfgang Schüssel, Bundeskanzler und Sportminister
Schüssel gratuliert Georg Totschnig zu seiner "großen sportlichen Leistung". Schüssel: "Auf einer der schwersten Etappen der Tour de France hat Georg Totschnig vor Lance Armstrong einen eindrucksvollen Tagessieg errungen. Damit hat er heute österreichische Radsportgeschichte geschrieben. Ich gratuliere dem Tiroler Spitzensportler im Namen aller Österreicherinnen und Österreicher. Wir freuen uns über diese großartige Leistung."

Karl Schweitzer, Sport-Staatssekretär
"Dank Georg Totschnig wird der heutige Tag in die österreichische Radsport-Geschichte eingehen. Meine herzlichsten Glückwünsche zu dieser wirklich aussergewöhnlichen Individualleistung, auf die ganz Österreich stolz ist!"

Michaela Totschnig, Ehefrau
"20 km vor dem Ziel habe ich irgendwie abgeschalten, ich war kurz vor der Ohnmacht. Checken, was da heute passiert ist, werde ich wohl erst am Abend, wenn ich mir die Aufzeichnung anschaue. Georg hat sich heute seinen Lebenstraum
erfüllt. Egal, wer heute aus dem Tal anruft, alle heulen am Telefon. Vor Glück."

Hans-Michael Holczer, Gerolsteiner-Teamchef
"Er hat heute einen unbändigen Willen gezeigt. Die Art und Weise wie er gewonnen hat. Er war emotional sehr berührt. Für das Team Gerolsteiner war es der erste Sieg bei der Tour de France. Wir sind glücklich über diese Topleistung, ich habe gerade Gratulationen von der gesamten Tourleitung entgegen genommen. Dabei mussten wir Georg überreden, dass er drinnen bleibt. Es ist nicht gelaufen, er hatte in der ersten Woche mit Magenproblemen zu kämpfen. Heute hat er das vor gehabt, er ist mit dieser Einstellung ins Rennen gegangen. Wir haben ihn auch gesagt, er soll das tun."

Christian Henn, Sportlicher Leiter Gerolsteiner
"Die letzten Meter waren ein super Erlebnis. Vorher das Gefühl, langt es, langt es nicht, dann die Entspannung auf den letzten Kilometern, okay, das reicht. Wir hatten gestern schon entschieden, dass wir Georg lancieren, das war schon geplant, sicherlich gehört auch etwas Glück dazu."

Gerhard Schönbacher, 1979, 1980 Letzter der Tour de France
"Das ist der größte Erfolg, den wir in Österreich bisher bei der Tour de France gehabt haben. Der siebente Platz in der Gesamtwertung im Vorjahr ist schön, aber das zählt eindeutig mehr. Das kommt gleich nach den ersten Drei im Endklassement. Und noch dazu auf diese Art, auf dieser schweren Bergetappe und vom Start weg vorne. Aus Österreich, das das kleinste Team hier bei der Tour hat, fahren alle sensationell. Das ist auch für unseren Radsport sensationell. Das ist der Schritt, der viele dazu bringen wird, mehr zu geben, und viele motiviert. Da sieht man, was alles möglich ist. Und Totschnig ist ja Einer zum Angreifen." 

Peter Wrolich, Teamkollege
"Wir haben ihm vorige Woche alle zugeredet, dass er nicht absteigt. Es war endlich einmal an der Zeit,
dass einer von uns eine Etappe gewinnt. Schließlich ist aus dem Jammerzimmer von mir und Georg das Erfolgszimmer geworden." 
 
Bernhard Eisel, Fdjeux
"Ich bin für einen nationalen Feiertag am 16. Juli, für einen Tag des Sports. Ich befand mich mit dem Grupetto gerade am Fuße des letzten Anstieges, als Paco (Peter Wrolich/Anm.) und ich die Nachricht von Georgs Triumph hörten. Es war unbeschreiblich. Kein anderer Fahrer hat sich diesen Erfolg mehr verdient."

Gerrit Glomser, Lampre-Caffita
"Ich freu mich wahnsinnig für den Georg. Er hat den Himalaya des Radsports erklommen! Er hat es ja angesagt, dass er etwas probiert. Wenn es sich Einer verdient hat, dann er. Das war die beste Werbung im Hinblick auf unsere Heim-WM im nächsten Jahr."

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Gewinner

Verlosung Jedermann-Charity-Radfahrt und WM-Besucherzentren:

Gewinner Corratec Fahrrad:

Der Losbesitzer mit der Nr. 876 hat bei unserem Gewinnspiel im Rahmen der Rad WM sein Preis, das Corratec Rad, noch nicht eingelöst.

Weitere Preise die noch nicht eingelöst wurden:

 3.358 und 3.345 jeweils 2 Fahrradreifen von Vredestein

Diese offenen drei Preise können bis zum 31. Oktober 2006 bei uns eingelöst werden. Gewinner können sich per Mail unter office@powermoderator.com Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können  melden.

LIVE-Ticker
Während der Rad WM können sie alle Rennen bequem im Internet mitverfolgen. Der offizielle Live-Ticker-Partner ist Sport1.at
GRUSSWORT
Dr. Heinz Schaden, Bürgermeister der Stadt Salzburg:

Spannend, herausfordernd und zugleich eine große Chance – das ist die UCI Straßen Rad Weltmeisterschaft für Salzburg...

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