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JUNIOREN WM 05 - NEWS
WM-Statistik: Die Stars unter den Junioren-Weltmeistern 22.07.05
Im Jahr 1975 wurde erstmals in der Geschichte des Radsports eine Junioren-Weltmeisterschaft, und zwar im Schweizer Lausanne, ausgetragen. Den Sieg holte sich damals ein gewisser Roberto Visentini. Der Italiener schaffte den Sprung zu den Profis und setzte seiner erfolgreichen Karriere mit dem Sieg des Giro d’Italia 1986 die Krone auf. Roberto steht für zahlreiche spätere Spitzenprofis, die mit dem Gewinn des Junioren-Weltmeistertitels eine erfolgreiche Profikarriere ausgelöst hatten. Wer wird die Entdeckung der diesjährigen Junioren-Weltmeisterschaften in Oberwart/Bad Tatzmannsdorf von 12. bis 14. August werden? Fahren sich im Sog von Georg Totschnigs Leistungen bei der Tour de France junge ÖsterreicherInnen ins Rampenlicht?

Italien, bei Junioren die Nummer 1
Der Medaillensammler Nummer eins bei Junioren Straßen Weltmeisterschaften bisher ist Italien: Insgesamt neun Gold-Medaillen bescherten italienische Nachwuchsfahrer ihren Tifosi. An der zweiten Stelle der ewigen Bestenliste folgen die Niederlande mit sechs WM-Titeln, gefolgt von vier Nationen mit je zwei Erfolgen: Belgien, Russland, der Schweiz und die USA. Bisher konnten Junioren-Fahrer aus 14 Nationen den Junioren-Titel erringen. Aber nicht nur Athleten aus den typischen Radsportländern Frankreich, Spanien und Deutschland schafften den Sprung aufs Siegespodest, auch so genannte Exotenländer wie Neuseeland und Irland stellten ihre Junioren-Weltmeister. Österreich schnupperte im Jahr 1987 am ehesten an Gold, doch für Josef Lontscharitsch reichte es in Bergamo (Italien) schließlich zu Bronze; zur Freude aller Landsmänner, war und ist es doch die bisher einzige Medaille bei Junioren Weltmeisterschaften für unser Land. Den Titel holte sich damals ein gewisser Pavel Tonkov vor dem holländischen Tour de France-Etappensieger Erik Dekker. Beides keine Unbekannten. Tonkov gewann 1995 die Tour de Suisse, wurde 1998 Gesamtzweiter beim Giro d’Italia und zwei Jahre später Dritter bei der Spanien-Rundfahrt. Neben zahlreichen Etappensiegen konnte er auch bei der Tour de France brillieren. Übrigens, der Italiener Giuseppe Palumbo stellte 1992 und 1993 in Griechenland und Australien einen einzigartigen Rekord auf: Er holte sich sowohl im ersten als auch im zweiten Juniorenjahr Gold. Das ist bisher noch keinem anderen Fahrer gelungen.

Von Cunego bis Ivan Basso
Einer der bekanntesten Junioren-Weltmeister ist neben dem italienischen Jungstar Damiano Cunego, der letztes Jahr den Giro d’Italia gewinnen konnte, ohne Zweifel der US-Amerikaner Greg Lemond. Nur vier Jahre nach seinem WM-Titel bei den Junioren wurde Greg 1983 Straßen-Weltmeister der Profis. Wieder fünf Jahre danach holte er sich seinen zweiten Straßen-Titel. Seinen Platz im Olymp des Radsports sicherte sich Greg Lemond aber beim größten Radrennen der Welt, der Tour de France. 1986, 1989 und 1990 stand er bei der „Grande Boucle“ ganz oben. Geschichte schrieb er 1989, als er mit dem Minimalvorsprung von nur acht Sekunden am letzten Tag, einem Einzelzeitfahren nach Paris, den Gesamtführenden Laurent Fignon dank eines völlig neuartigen und aerodynamischen Zeitfahrrades noch abfangen konnte. Neben Lemond darf nicht auf Ivan Basso vergessen werden. Der Italiener, im letzten Jahr Dritter bei der Tour de France und heuer der wahrscheinliche Zweite hinter Lance Armstrong, gewann zwar noch nie Gold bei Junioren-WMs, doch 1995 reichte es in San Marin hinter seinem Teamkollegen Valentino China zu Silber! Eine Farbe, mit der unsere Junioren bei den Heim-Weltmeisterschaften in Oberwart/Bad Tatzmannsdorf schon sehr zufrieden sein sollten!

Die bisherigen Junioren-Straßen-Weltmeister
1975 - Schweiz, Lausanne: 1. VISENTINI Roberto (ITA), 2. VERSTIJLEN (NED), 3. MASSUCCO (ITA)
1976 - Belgien, Lüttich: 1. BESSEMS Ronald (NED), 2. DONADIO (ITA), 3. KOROUS (TCH)
1977 - Österreich, Wien: 1. VAN HOLEN Ronny (BEL), 2. CARLSSON (SWE), 3. MENZI (SUI)
1978 - USA, Washington: 1. MAKARKIN Vlad. (URS), 2. DENSTEDT H. (RDA), 3. LANDIS T. (SUI)/VRITKUS (URS)
1979 - Argentinien, Buenos Aires: 1. LEMOND Greg. (USA), 2. DE MAERTELEIRE K. (BEL), 3. DURY J-F (FRA)
1980 - Mexiko, Mexiko: 1. CIAMPI Roberto (ITA), 2. VANDERAERDEN Eric (BEL), 3. NAVOLOKIN Serguey (URS)
1981 - Deutschland, Leipzig: 1. SCHUMACHER Beat (SUI), 2. TCHOUGEDA Oleg (URS), 3. BOUVATIER Philippe (FRA)
1982 - Italien, Florenz: 1. SIX Roger (BEL), 2. LUX Andrea (RDA), 3. ABRAMOV Yury (URS)
1983 - Neuseeland, Wanganui: 1. LILHOLT Sören (DEN), 2. EMELIANOV Oleg (URS), 3. GOZZI Michael (SWE)
1984 - Frankreich, Beuvron: 1. CORDES Tom (NED), 2. CAVALLINI Franco (ITA), 3. PEDERSEN Alex (DEN)
1985 - Deutschland, Stuttgart: 1. MEIJS Raymond (NED), 2. ZAGREBELYN Evugeny (URS), 3. HENRY Jean-Jacques (FRA)
1986 - Marokko, Casablanca: 1. ZANOLI Michel (NED), 2. LUPPES Richard (NED), 3. LEYSEN Bart (BEL)
1987 - Italien, Bergamo: 1. TONKOV Pavel (URS), 2. DEKKER Erik (NED)3. LONTSCHARITS Josef (AUT)
1988 - Dänemark, Odense: 1. TAROCCO Gianluca (ITA), 2. DAVIDENDKO Vassili (URS), 3. BERTOLINI Alessandro (ITA)
1989 - Russland, Moskau: 1. VETSCH Patrick (SUI), 2. SLEECKE Danny (BEL), 3. WESEMANN Steffen (GER)
1990 - Großbritannien, Middelsborough: 1. SERPELLINI Marco (ITA), 2. DZIOUBA Igor (URS), 3. INK Bodgan (YUG)
1991 - USA, Colorado Springs: 1. EVANSHIRE Jeff (USA), 2. MORPHETT Tony (AUS), 3. MAZZOLENI Eddy (ITA)
1992 - Griechenland, Olympia: 1. PALUMBO Giuseppe (ITA), 2. SANTORO Pasquale (ITA), 3. VANDENBROUCKE Frank (BEL)
1993 - Australien, Perth: 1. PALUMBO Giuseppe (ITA), 2. FRIEDICK Marino (USA), 3. REZZANI Michel (ITA)
1994 - Ecuador, Quito MORRAS: 1. Miguel (ESP), 2. LEFEVRE Laurent (FRA), 3. JIMENEZ Eladio (ESP)
1995 - San Marin, Forli: 1. CHINA Valentino (ITA), 2. BASSO Ivan (ITA), 3. NOCENTINI Rinaldo (ITA)
1996 - Slowenien, Novo Mesto: 1. LOEW Holger (GER), 2. NIELSEN Jacob (DEN), 3. ASTOLFI Claudio (ITA)
1997 - Spanien, San Sebastian: 1. D'AMORE, Crescenzo (ITA), 2. BOLT, Martin (GER), 3. SALUMETS, Marcus (EST)
1998 - Niederlande, Valkenburg: 1. SCANLON, Mark (IRL), 2. POZZATO, Filippo (ITA), 3. KIVICHEV, Eduard (RUS)
1999 - Italien, Verona: 1. CUNEGO Damiano (ITA), 2. KAIOUMOV Rouslan (RUS), 3. KERN Christophe (FRA)
2000 - Frankreich, Plouay: 1. YATES Jeremy (NZL), 2. BUCCIERO, Antonio (ITA), 3. AREKEEV, Alexandr (RUS)
2001 - Portugal, Lissabon: 1. KVACHUK Oleksandr (UKR), 2. SCHEUNEMAN Niels (NED), 3. PERGET Mathieu (FRA)
2002 - Belgien, Zolder: 1. GERARD Arnaud (FRA), 2. VASTARANTA Jukka (FIN), 3. SANDERSON Nicolas (AUS)
2003 - Kanada, Hamilton: 1. REUS Kai (NED), 2. LUND Anders (DEN), 3. FUS Lukaz (CZE)
2004 – Italien, Verona: 1. KREUZIGER Roman (CZE) 2. CHITIOUI Rafaâ (TUN), 3. SPILAK Simon (SLO)

Mitglieder OK RAD-WM
   
    
OK RAD WM 2005/06  |  Schloss Mirabell  |  A 5024 Salzburg
Tel. +43 (0) 662 / 2005 06  |  Fax +43 (0) 662 / 2005 06-44
info@salzburg-2006.com

Gewinner

Verlosung Jedermann-Charity-Radfahrt und WM-Besucherzentren:

Gewinner Corratec Fahrrad:

Der Losbesitzer mit der Nr. 876 hat bei unserem Gewinnspiel im Rahmen der Rad WM sein Preis, das Corratec Rad, noch nicht eingelöst.

Weitere Preise die noch nicht eingelöst wurden:

 3.358 und 3.345 jeweils 2 Fahrradreifen von Vredestein

Diese offenen drei Preise können bis zum 31. Oktober 2006 bei uns eingelöst werden. Gewinner können sich per Mail unter office@powermoderator.com Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können  melden.

LIVE-Ticker
Während der Rad WM können sie alle Rennen bequem im Internet mitverfolgen. Der offizielle Live-Ticker-Partner ist Sport1.at
GRUSSWORT
Dr. Heinz Schaden, Bürgermeister der Stadt Salzburg:

Spannend, herausfordernd und zugleich eine große Chance – das ist die UCI Straßen Rad Weltmeisterschaft für Salzburg...

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